Die Holzsäule wurde von Gefreiter Adolf Wydrzyński, einem Schreiner aus Wolhynien, geschnitzt. Die weißen und roten Farben wurden von Fähnrich Stefan Kobek aufgetragen, er fertigte auch den weißen Piastenadler an, während Unterleutnant Władysław Cieślak die Aufschrift "Polen" und ein Richtungsschild in Richtung Warschau - 474 km und Berlin - 64 km anfertigte. Zum Gedenken an diese Tat wurde eine Urkunde angefertigt, die in eine verkorkte und geteerte Flasche gesteckt und dann neben dem Pfahl vergraben wurde. Der Bericht wurde 1947 von Soldaten der Grenzschutztruppen gefunden und gelangte später in das polnische Armeemuseum in Warschau. Heute steht an der Stelle des ehemaligen Grenzpahls ein beeindruckender Obelisk, der an dieses Ereignis erinnert. Eine Kopie des für unseren Bereich des nationalen Gedenkens so wichtigen Dokuments befindet sich im Museum für Erinnerungsstücke der Pioniertruppen der 1. Polnischen Armee. Für Besichtigungen zugänglich.